13 Gründe, die GABL im Gemeinderat zu stärken

 

Bildung ist ein Grundrecht, das Kindern und Jugendlichen kostenfrei zur Verfügung stehen muss. Darum fordert die GABL eine Senkung und mittelfristig die Abschaffung der Gebühren bei städtischen Einrichtungen im Kinder- und Jugendbereich. 

Kleinere Gruppen und mehr Personal bei der Kinderbetreuung, Ganztagesbetreuung in allen Kindergärten, Kindertagesstätten und Schulen.

 

Die GABL unterstützt präventive Angebote wie Offene Jugendarbeit, Mobile Jugendarbeit und Schulsozialarbeit. In diesen außerschulischen Bereichen eröffnet sich ein großes Lernfeld für Jugendliche. 

Jugend braucht verlässliche Orte an denen sie Ansprechpartner ergänzend zum Elternhaus findet.

 

Die GABL will Gleichstellung von Frauen und Männern in allen Lebensbereichen. Dazu gehört Teilnahme an politischen Entscheidungsprozessen. 

So können wir dafür sorgen, dass die Belange von Frauen im kommunalen Haushalt angemessen berücksichtigt werden, z. B. verlässliche und qualifizierte Ganztagsbetreuung vom Klein- bis zum Schulkind.

 

Die GABL fordert die Schaffung alternativer Wohnformen im Alter, so dass jede Bürgerin, jeder Bürger entscheiden kann, wo sie im Alter wohnen wollen, zu Hause, im Heim oder im Mehrgenerationenhaus. 

Bebauungspläne müssen diese besonderen Ansprüche berücksichtigen. Es gilt, Treffpunkte und Begegnungsmöglichkeiten zu schaffen.

 

In Leonberg leben viele Migrantinnen und Migranten der zweiten und dritten Generation. Ihnen sagen wir ein gleichberechtigtes Miteinander zu und ein Leben in Würde und Selbstbestimmung. 

Sie erhalten Unterstützung in ihrem Bemühen um Integration und Hilfen bei der Sprachförderung in Kindergarten und Schule, bei der Hausaufgabenbetreuung und bei Angeboten zur Weiterbildung Erwachsener.

 

Die GABL will den begonnenen Stadtumbau mit Mut und Engagement unter ökologischen Gesichtspunkten und unter Einbeziehung der Bürgerschaft fortführen. Wir sind für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit einem Investor, der das Siegermodell für ein lebenswertes Leonberg umsetzt.

 

In der Leonberger Kulturszene gilt "small is beautiful!". Die GABL unterstützt alternative Ideen für Kleinkunst und Kabarett, für Vielfältigkeit und Kreativität, für Diskussion und Offenheit in gesellschaftlichen Fragen. 

Die professionellen kulturellen Angebote der Spitalschule sind ein positives Beispiel und müssen gestärkt werden.

 

Eines der wichtigsten ungelösten Umweltprobleme der Stadt ist die hohe Schadstoff- und Lärmbelastung. 

Die GABL fordert, dass die Maßnahmen des Luftreinhalteplans zügig umgesetzt werden. Konsequenter Luft- und Lärmschutz verbessert unsere Lebensqualität jeden Tag.

 

Die GABL setzt auf vielfältige Angebote der alternativen Mobilität. Der Anteil der Radfahrer, Fußgänger und Benutzer öffentlicher Verkehrsmittel muss durch geeignete Maßnahmen deutlich erhöht werden. 

Rad- und Fußwege sollen bequemer und sicherer, Fahrten im Bus attraktiver und preiswerter werden. 30 km/h in Wohngebieten entschleunigt den motorisierten Individualverkehr und macht das Wohnen leiser und sicherer.

 

Klimaschutz geht jeden an. Das gesteckte Ziel, den CO2-Ausstoß für Leonberg um 30% zu senken, erreichen wir durch Ausnutzung des städtischen Potentials, im Besonderen bei der Sanierung öffentlicher Gebäude. 

Die GABL unterstützt erneuerbare Energiegewinnung und eine verstärkte Energieberatung für Bürger. Die im Rahmen der Lokalen Agenda 21 installierten Solaranlagen sind ein wichtiger und richtiger Schritt dahin.

 

In Zeiten knapper Kassen knausert die Stadt am falschen Ende. Wir sparen lieber bei den "großen" Ausgaben wie Stadthalle und Straßenbau. Die zur Verfügung stehenden Mittel investieren wir in ökologischen, sozialen, pädagogischen und kulturellen Bereichen, im Umwelt- und Landschaftsschutz, in Jugendhäuser, Kultur oder Büchereien. 

Auch künftig gibt es mit uns keine Finanztricksereien wie Cross-Border Leasing, bei den derzeit diskutierten ppp-Modellen raten wir zu höchster Vorsicht.

 

Die Konzessionsverträge mit den großen Energiekonzernen laufen in den nächsten Jahren aus; wir wollen sie nicht erneuern. 

Die Stadt muss aktiv werden und mit eigenen Stadtwerken dafür Sorge tragen, dass alle Maßnahmen zum Energiesparen ergriffen bzw. den Einwohnern angeboten werden können. Beispiele: Blockheizkraftwerke, Photovoltaik, Sonnenkollektoren, Tarife die energiesparendes Handeln besonders unterstützen.

 

Die GABL betont die "weichen Standortvorteile": Gute Infrastruktur, attraktive Kultur- und Freizeitangebote, viel Grün, gute Luft und kurze Wege in der Stadt. Wir mindern den Flächenverbrauch und nutzen verstärkt leerstehende Flächen für den Erweiterungsbedarf heimischer Betriebe. 

Grüne Politik und Wirtschaftsförderung ergänzen sich. Bei der Ausweisung von Gewerbeflächen arbeiten wir mit den Nachbarkommunen zusammen.

 

weitere Informationen zu unseren Zielen, Schwerpunkten und Themen finden Sie in unseren regelmäßig erscheinenden GABL-Postillen

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